Seit 2010 durften wir die (Über)Lebensgeschichten von insgesamt 40 Menschen dokumentieren. Darunter 35 Zeitzeug*innen der Verfolgung durch die Nationalsozialist*innen (33 als Juden*Judinnen Verfolgte, einen Sinto und eine Zeugin Jehovas). Zudem haben wir eine langjährige Mitarbeiterin des Zentrums für Dialog und Gebet in Oświęcim nahe des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau sowie zwei Nachkommen jüdischer Verfolgter interviewen dürfen. Zwei Interviews mit ehemaligen Wehrmachtsoffizieren ergänzen Perspektiven aus Täter*innensicht.

Diese Interviews veröffentlichen wir sukzessive als Magazine. Wir übernehmen damit einen Teil der Verantwortung, die Erlebnisse der Zeitzeug*innen und Nachkommen »gegen das Vergessen« zu bewahren. Und wir möchten beitragen »zum Kennenlernen, Erinnern und Weitergeben« ihrer Geschichten.