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  • Magazin-Cover: weißer Mann mit Brille hält Bild in den Händen. Neben ihm eine Sprechblase, in der ein Fußballspieler kickt. Hinweis auf dem Cover: NEU: Dritte Generation.
  • Aufgeschlagenes Magazin: Fließtext und schwarz weiß Foto von einer Männergruppe.
  • Aufgeschlagenes Magazin: Fließtext und schwarz weiß Foto von Männern vor einer Holzhütte.
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Andreas Hirsch − ZWEITZEUGEN Interview-Magazin

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In diesem Magazin kannst Du unser Interview mit Andreas Hirsch lesen.
Andreas Hirsch wurde 1962 in Karlsruhe geboren. Als Nachfahre eines Holocaustopfers und von Holocaustüberlebenden erzählt er in diesem Interview seine eigene Lebensgeschichte wie auch die seiner Familie, vor allem die seines Vaters und Großvaters.

Sein Großvater Julius Hirsch (*1892) war Vater von zwei Kindern, wurde im Ersten Weltkrieg mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet und machte in seinem Leben nicht nur als ausgebildeter Kaufmann und Unternehmensleiter Karriere. Er war auch einer der besten Fußballer Deutschlands und spielte beim Karlsruher FV sowie in der deutschen Nationalmannschaft. Ab 1933 erfuhr er als als jüdisch Verfolgter Diskriminierung und Ausgrenzung, sollte aus dem Sportverein ausgeschlossen werden, verlor seine Anstellung und wurde 1943 schließlich nach Auschwitz-Birkenau deportiert und dort von den Nationalsozialist*innen ermordet. Seine Kinder, Heinold und Esther Hirsch, wurden im Februar 1945 in das Ghetto und Konzentrationslager Theresienstadt deportiert, wo sie schließlich die Befreiung durch die Rote Armee am 7. Mai 1945 erlebten. Heinold und Esther Hirsch kehrten nach Karlsruhe zurück, bauten sich ein neues Leben auf und gründeten das Reiseunternehmen Hirsch Reisen. Dieses wird heute von seinen beiden Söhnen mit großer Leidenschaft weitergeführt.

Dieses Magazin beinhaltet das Interview mit Andreas Hirsch. Weiterhin gibt es Bilder, Hintergrundinformationen sowie einen Text über unsere Begegnung.

Mit den Interviews, die wir mit den Nachfahr*innen der Zeitzeug*innen führen, übernehmen wir einen Teil der Verantwortung, die Erlebnisse ihrer Familie ›Gegen das Vergessen‹ zu bewahren und das transgenerationale Trauma in den Blick zu nehmen. Und wir möchten euch einladen: ›Zum Kennenlernen, Erinnern und Weitergeben‹ der Lebensgeschichten.

Das Magazin umfasst 52 Seiten

 

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